Nach Trumps Zoll-Rückzieher entspannte sich die Lage kurzzeitig. Deutliche DOE/API-Aufbauten rückten jedoch erneut das Überangebotsbild in den Vordergrund. Späte Iran-Kommentare erhöhten die Risikoprämie leicht, ohne den Trend zu drehen.
Preistreibende Faktoren
-
Iran-Risiko höher: Neue US-Statements halten die geopolitische Prämie über der Null-Linie.
-
Kasachstan/Tengiz: Anhaltende Störungen stützen die Angebotsseite.
-
Schwächerer Dollar: Unterstützt Rohölpreise und dämpft Abwärtsdruck.
Preisdämpfende Faktoren
-
DOE/API: starke Aufbauten: Zuwächse bei Rohöl, Benzin und Destillaten bestätigen reichliches Angebot.
-
IEA: Überversorgung 2026: Erwartete Überschüsse begrenzen Erholungen.
-
Entschärfte Zollrisiken USA–EU: Weniger Konjunktur- und Nachfragerisiko als zu Wochenbeginn.
Fazit
Kurzfristig bleibt das Bild gemischt: geopolitische Stütze trifft auf klare Lager- und Angebotsüberhänge. Ohne neue Ausfälle überwiegt mittelfristig das Überangebot; die Volatilität bleibt erhöht.
Diese Informationen dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Kaufempfehlung dar. Für die Richtigkeit und Aktualität wird keine Haftung übernommen.

