Heizöl Tageskommentar

Tagesinfo 12. Oktober 2017

erneut wird mit den Fakten "Verarbeitungsausfall in Amerika" und mit "Aussagen OPEC" versucht, die Rohölpreise weiter anzuheben.

Dies in Serie seit Wochen/Monaten - jedoch ohne nennenswerten Erfolg.

Moderat werden die Oelpreise sanft nach oben ausgerichtet. Die Preisssprünge bewegen sich in kleinem Rahmen.

Jedoch dürfte klar sein: eine Rückkehr zu sinkenden Preisen ist derzeit kaum zu erwarten.

Bleibt als Fazit die Erkenntnis: wer den Tank noch nicht befüllt hat, ist gut beraten, dies in den nächsten Tagen in Auftrag zu geben.

Die bevorstehende Erhöhung der Co2-Abgabe per 1.1.2018 dürfte zweifellos die Transportkapazitäten im Nov. und Dez. bis an den Rand auslasten.


 

 

Tagesinfo 10. Oktober 2017

Saudi Arabien hat in diesem Jahr schon mehrfach die Fördermengen gekürzt. Und erneut wurde eine weitere Kürzung für den Monat November angekündigt.

Doch andere Förderländer übernehmen locker die "Fehlmengen". (welche gar nicht fehlen)

Iran wie auch Irak stehen jederzeit bereit, die Kompensationsmengen zu übernehmen.

So hat dieses Spiel letztendlich auf die Preise keinerlei Auswirkungen.

Fazit: die Preisbasis wird wieder einmal mehr nicht durch Angebot und Nachfrage, sondern durch den monetären Markt bestimmt.

Und momentan unterliegt alles dem Anschein, dass die Preise trotz unverändert hervorragender Marktversorgung keine Preisreduktionen erleben wird.


 

Tagesinfo 22. September 2017

die Nachrichtenlage ist weder unruhig noch beängstigend. Wettereinflüsse in der Karibik sorgen für kurzfristige Stillegungen von Raffinerien (ohne Auswirkungen auf den Versorgungsgrad).

Verbale Unruhen USA-Nordkorea dürfen nicht ausser Acht gelassen werden, sind jedoch noch nicht beängstigend für den Weltfrieden.

Trotzdem oder deshalb werden die Preise durch die Marktteilnehmer täglich in kleinen, jedoch beharrlichen Schritten nach oben getrieben.

Eine Rückkehr zu Oelpreisen unterhalb US$ 55/barrel ist vorerst nicht absehbar.

Zur Zeit gilt das Motto: besser jetzt kaufen als weiter abwarten


 

 

Tagesinfo 15. September 2017

Die Lage an den Oelbörsen ist momentan eindeutig als "bullish" einzustufen. Rohöl wird gezielt in einen Aufwärtskanal gesetzt und notiert heute erstmals seit 18.April 2017 oberhalb US$ 55/barrel.

Stichhaltige, fundamentale Gründe dazu sind nicht erkennbar. Die Nachrichtenlage weist keine Fakten aus, welche einen Preisanstieg rechtfertigen würden.

Allerdings sorgen die Nachrichten aus dem Raum Nordkorea immer wieder für Unruhe. Ueber kurz oder lang wird sich diese Unruhe wandeln in politische, kriegerische Handlungen welche unweigerlich für höhere Oelpreise sorgen werden.

Deshalb gilt unvermindert das Motto: jetzt Lieferauftrag erteilen und Befüllung bis Ende Oktober veranlassen.


 

 

Tagesinfo 13. September 2017

"Irma" hat nun den Schrecken verloren und die Rückkehr zum Alltag steht nun in der betroffenen Region wieder bevor.

Auswirkungen auf die Oelpreisentwicklung waren nur marginal feststellbar. Vielmehr prägen andere Nachrichten die Preise.

So zum Beispiel der Opec-Bericht betr. kommender Nachfrageentwicklung für Rohöl und auch immer wieder die Nachrichten aus dem Raum Korea-China-Japan.

Tatsächlich zeigen sich für die kommende Zeit keine spürbaren Preiskorrekuren ab. Die Produktepreise liegen auf dem bekannten Niveauu und dürften sich vorerst kaum bewegen.

Das Preisniveau muss unverändert als "akzeptabel" bezeichnet werden.

Zu beachten: die Erhöhung der Co2-Abgabe ab 1.1.2018 wird ab Anfang November die Transportkapazitäten wie üblich stark auslasten. Deshalb empfehlen wir: jetzt bestellen und zügig befüllen lassen.


 

 

Tagesinfo 11. September 2017

Hurrikan Irma zeigt noch keine Einflüsse auf die weltweiten Oelpreise

Nachrichtenlage aus dem Raum Nordkorea ist unverändert nervös und könnte jederzeit Auswirkungen mit sich bringen

Oelversorgung unverändert auf hohem Niveau

Die Allgemeine Lage zeigt sich unverändert auf freundlichem Preisniveau. Sofern in Nordkorea keine weiteren, ernsthaften Provokationen ausgelöst werden, dürften die Preise weiter auf dem bisherigen Niveau pendeln.


 

Tagesinfo 6. September 2017

allgemeine Unruhe am Markt lässt das Preisniveau weiter ansteigen.

Nachrichten aus dem Grossraum China-Japan-Korea sowie die Hurricans lösen leichte Preissteigerungen aus.

Zudem zeigen sich Förderausfälle in Lybien und will "Aramco" (Saudi-Arabien) die Rohölpreise anheben.

Eine Rückkehr zu sinkenden Preisen ist vorerst kaum zu erwarten.


 

Tagesinfo 31. August 2017

die Situation in Texas zeigt sich nun von der klaren Seite: grösste Raffinerien sind inaktiv, Versorgungswege sind ausgefallen und der Normalzustand wird noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Das Ergebnis: der Rohölpreis fällt billiger aus (kein Bedarf im Grossraum Südstaaten USA).

Und da die Produktion der Raffinerien ausfällt, steigen demzufolge die Produktepreise (speziel Benzin)


 

Tagesinfo 11. August 2017

das Säbelrasseln zwischen Nordkorea und Amerika hat bisher noch keinen Einfluss auf Preisentwicklung im Oelgeschäft gezeigt.

Vielmehr hat sich der Markt selbst stabilisiert und das Preisniveau von US$ 52 - 53/barrel gefestigt.

Zur Zeit müssen wir davon ausgehen, dass diese Basis auch in den kommenden Tagen das Mass der Dinge sein wird und keine nennenswerten Veränderungen zu erwarten sind.

Sollte sich jedoch der oben erwähnte "verbale" Konflikt in einen Konflikt mit Waffen verändern, wird der Rohölpreis innert kürzester Zeit eine Grösse von US$ 60 überschreiten.


 

Tagesinfo 3. August 2017

der Rohölpreis hat sich in Europa nun definitiv oberhalb US$ 52/barrel etabliert und zeigt auch in Amerika nun endlich einen Wert, bei welchem weitere Förderanlagen im rentablen Bereich arbeiten können.

Diese Tatsache lässt Spielraum für verschiedene Szenarien für die künftige Preisentwicklung.

Momentan zeigen sich die Endpreise leicht höher als noch vor 3 Wochen. Unverändert jedoch der Hinweis: die Treibstoff - und Heizölpreise liegen noch immer auf akzeptablem Niveau


 

Tagesinfo 28. Juli 2017

die Nachrichtenlage im weltweiten Oelgeschäft ist recht eindeutig und klar:

"Die OPEC will nun definitiv höhere Preise für Rohöl sehen"

Der Druck auf die Förderländer wurde in St.Petersburg zu Beginn dieser Woche nochmals massiv erhöht und die Marktteilnehmer an den Oelbörsen weltweit nehmen diesen Impuls dankend entgegen.

Grundsätzlich ist die Versorgungslage bisher noch immer unverändert auf "Höchststand" und die Lagerbestände an Rohöl nach wie vor auf zu hohem Niveau.

Die Preise für Oel und dessen Endprokte haben sich in den vergangenen Arbeitstagen deutlich erhöht. Vorerst ist dies jedoch noch nicht als echte Preiswende zu betrachten, sondern als kurzfristige Blasenbildung zu bezeichnen.


 

 

Tagesinfo 24. Juli 2017

Der Markt ist noch immer nicht im Gleichgewicht betr. Fördermengen - Verbrauchszahlen.

Noch immer wird zu viel Rohöl gefördert. Noch immer hilft sich die Börsenwelt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen einen weiteren Preisverfall der Rohölpreise.

Die Endpreise für Treibstoff und Heizöl bewegen sich mit kleinen Differenzen im bisher bekannten (langfristig günstigen) Bereich und sorgen in keiner Art für Aufregungen.

Vorerst dürfte keine spürbare Preiskorrektur zu erwarten sein.


 

Tagesinfo 14. Juli 2017

Die Nachrichten betreffend Fördermengen und Lagerbeständen sind irreführend und entsprechen kaum den Tatsachen.

So wird vermeldet:

Saudi Arabien hat die Fördermenge deutlich reduziert - die
Verlademengen zeigen jedoch ein anderes Bild.

Ebenso:

die Lagerbestände USA sind markant geringer als noch in der Vorwoche. Eine derartig grosse Differenz kann nicht auf natürliche Art und Weise erfolgen. Vielmehr haben Oelfirmen ihre buchhalterischen Bestände korrigiert.

Tatsache bleibt: keine weltpolitischen Unruhen im grossen Ausmass, keine wirtschaftlichen Störungen, keine kriegerischen Ereignisse und hohe Produktionsmengen prägen weiterhin das Bild.


 

Tagesinfo 11.Juli 2017

die Preise zeigen unverändert einen Querverlauf. Auf Grund ausbleibender Impulse orientiert sich der Markt an den Gegebenheiten die bekannt sind.

Diese Fakten heissen:

Rohöl = rund US$ 47 - 48 /barrel

Frachtkosten = sFr. 28.--/to

US$ = sFr. 0.9645

Die Preise sind unverändert als attraktiv zu bezeichnen und können uneingeschränkt zum kaufen empfohlen werden.


 

Tagesinfo 3. Juli 2017

Die Zeichen sind klar erkennbar: die spekulativ orientierten Händler schaffen es, den Oelpreis stabil zu halten. Es dürften auch weiterhin keine weiteren Preisabschläge zu verzeichnen sein.

Obwohl rein sachlich betrachtet alle Indikationen für tiefere Preise sprechen, wird sich der Rohölpreis kaum weiter senken lassen.

Die Standortbestimmung zeigt jedoch: die Endpreise im Binnenmarkt Schweiz bewegen sich auf sehr tiefem, freundlichen Niveau.

Ein Kauf zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht falsch sein


 

 

Tagesinfo 30. Juni 2017

Die Zeichen stehen unvermindert auf "grosse Fördermengen" weltweit. Kein Anzeichen von Abbau der Lagerbestandesmengen. Kein Anzeichen von verminderter Rohölproduktion.

Zusätzlich zum neuen europäischen Oelfeld in der Nordsee steigert Amerika die Förderanlagen laufend. Zudem soll für zusätzliche Förderung im Golf von Mexiko Bewilligung durch die US-Regierung erteilt werden.

Auch Lybien will weiter steigern bis zu 1 Mio Barrels/Tag.

Die Analysten senken laufend die Preiserwartungen für Rohöl.

Und der Markt ? es wird versucht, den Rohölpreis auf dem aktuellen Niveau zu halten. Ob dies gelingt ist jedoch fraglich. Der Angebotsdruck ist sehr gross.


 

 

Tagesinfo 28. Juni 2017

weltweit wird Oel gesucht, gefunden und gefördert. Seit Jahrzehnten nun auch wieder einmal in der Nordsee. Das Oelfeld "Kraken" wurde gestern auf Förderung gesetzt und produziert nun endlich.

Den Investoren ist es jedoch nicht ums Feiern. Die Rentabilität beginnt erst bei einem Rohölpreis von US$ 55/barrel. Dieser liegt jedoch seit längerer Zeit deutlich unterhalb der 50-er Marke (aktuel US$ 46.21)

Der Markt sucht weiterhin seinen Weg auf dem bekannten Preisniveau und wird nur irritiert durch höhere Frachtkosten ab Rotterdam und durch Wechselkursturbulenzen. US$ = sFr. 0.9597 am 28.Juni, US$ 0,9723 am 27. Juni !!!


 

Tagesinfo 26. Juni 2017

seit 23 Wochen steigt die Anzahl der US-Förderanlagen in Serie. Zur Zeit sind 758 Produktionsanlagen aktiv.

Diese Förderanlagen sind bereits ab US$ 35/barrel profitabel und werden auch auf dem aktuel tiefen  Preis rentabel bewirtschaftet.

Die Lage am Golf ist weiterhin recht unübersichtlich. Katar wird zunehmend isoliert. Ein ernsthafter Konflikt ist jedoch nicht erkennbar.

Die Uebersicht insgesamt: der Rohölpreis dürfte vorerst weiterhin unterhalb der US$ 50-Marke verharren. Ein spürbarer Anstieg wäre zur Zeit erstaunlich.


 

Tagesinfo 23. Juni 2017

zu viel Rohöl bis ins Jahr 2020 ! Dies ist die jüngste Aussage der jüngsten Marktanalyse der Bank Macquarie.

Die Massnahmen der Opec greifen nicht. Der Markt wird weiter mit zu viel Rohöl versorgt.

Die momentane Situation widerspiegelt diesen Sachverhalt mit einem Rohölpreis von rund US$ 45/barrel.

Einziger Störfaktor zur Zeit: steigende Frachtkosten auf der Rheinschiene. Täglich werden die Frachtkosten bis Basel nach oben angepasst. Dieser Vorgang dürfte sich weiter fortsetzen.


 

Tagesinfo 16. Juni 2017

die Produktionskürzungen der OPEC zeigen keinerlei Auswirkungen auf Verfügbarkeiten und auf das Preisgefüge.

Rohöl notiert zur Zeit in London mit US$ 46.93/barrel auf Tiefststand seit 18.Nov. 2016 !

Im Sog dieser Entwicklung zeigen sich auch die Produktepreise im Binnenland Schweiz von der freundlichen Seite. Der Heizölpreis für EFH-Hausmengen liegt momentan bei ca. sFr. 73.50/100 Lt.

Wie lange diese Tiefpreisphase noch anhalten wird, kann nicht abgeschätzt werden.


 

Tagesinfo 14. Juni 2017

Saudi-Arabien kürzt die Exportmenge an Rohöl für USA dramatisch. Die Werte liegen auf historischem Tiefststand. (im Juni bereits minus 1 Mio. barrels/Tag)

Gleichzeitig ist festzustellen, dass grosse Rohölmengen in ca. 50 Supertankern in der Merenge von Malacca gelagert werden. Die geschätzte Menge wird auf rund 60 Mio/barrels beziffert.

Grund für diese Massnahme: der Verfall der Rohölpreise unterhalb US$ 50/barrel.

Der Gedanke lässt sich nicht ganz verdrängen, dass der Oelpreis nochmals leicht sinken könnte.

Ob stützende Kräfte an den Börsen helfen, dies zu verhindern ist nicht zu beantworten


 

Tagesinfo 12. Juni 2017

die Stichworte lauten zur Zeit: 

-die Anzahl der US-Förderanlagen sind zum 21. Mal angestiegen (zur Zeit 741)

-in Katar ergeben sich erste minime Probleme mit der Durchfahrt von   Flüssiggastankern

- ein Streik der Oelarbeiter in Norwegen ist vorerst abgewendet

Und die Marktsituation zeigt sich unbeeindruckt und lässt die Preise weiterhin auf Tiefststand pendeln. Eine echte Korrektur zeigt sich vorerst nicht. Unverändert gilt die Feststellung, dass das Preisgefüge auf sehr freundlichem Niveau lebt.


 

Tagesinfo 9.Juni 2017

der Boden ist gefunden ! Rohöl sehen wir heute bei US$ 47.84 auf Tiefststand seit Mitte November 2016.

Der US$ - Wechselkurs von US$ = sFr. 0.9687 liegt ebenfalls auf einem nahezu ungesunden Niveau.

Die Gasölpreise in London (ICE) notieren US$ 425/to und zeigen ebenfalls einen Tiefstwert seit 20 November 2016.

Somit bleiben keine weiteren Faktoren, welche noch tiefere Endpreise auslösen könnten.

Und die Perspektive: Anzeichen für eine von aussen (politisch,kriegerisch) gesteuerte Preisveränderung sind keine vorhanden. Der monetäre Markt hingegen wird keine Chance auslassen, die Preise wieder nach oben auszurichten.


 

 

Tagesinfo 6. Juni 2017

Die Analysten senken die Preisprognosen für Rohöl bis zum Jahresende 2017.

Die Ausgangslage zeigt sich unverändert günstig und die Rahmenbedingungen zeigen keinen Anlass für Verteuerungen.

Der Rohölpreis wird positiv beeinflusst von den unverändert hohen Produktionsmengen aller Förderländer.

Zugleich zeigt sich der Wechselkurs mit US$ = sFr. 0.9633 für die Produktepreise im Binnenland CH sehr freundlich.

Die aktuelle Phase ist eindeutig eine Beschaffungsphase


 

Tagesinfo 2. Juni 2017

die Tatsachen betr. Oellbeständen und Fördermengen sprechen für sich. Trotz immer wiederkehrender Beteuerungen der Opec, dass die Fördermengen reduziert worden sind, reduzieren sich die Lagerbestände in keiner Art und Weise.

Amerika produziert immer grössere Mengen, Lybien und Nigeria sind vom Abkommen ausgenommen und auch Iran produziert grössere Exportmengen.

Die Preise reagieren sanft, jedoch konsequent in die richtige Richtung. Die Preise für Endprodukte in der Schweiz verlocken richtigerweise zum Kauf.


 


 


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